"Meine Lieblingsfarbe ist bunt!"

 

Meine Gedichte

Das Lächeln des Regenbogens

Das Kribbeln von Verliebtheit hat mich aufgeweckt,

dieses Gefühl war mir lange sehr fremd und schien verloren, bei mir neu entdeckt.

Das Lächeln kehrt von mir zu dir zurück, welches du aussendest,

und du mit deinen sanften Blicken meine Augen blendest.

Mit deinem Atem vertreibst du die regnenden Wolken und lässt sie nicht mehr über mich weinen.

Zur Seite schiebst du sie wie der Wind und lässt die Sonne auf die Erde scheinen.

Am Horizont ein Regenbogen mit ganz bunten Farben, zum greifen nah und doch so weit.

Herausfinden werde ich es mit der Zeit.

Es ist dein Rätsel, was ich für dich bin, - aber du bist mein Geheimnis!

 

Geborgenheit, Zeit, Vertrauen, Gefühle

Geborgenheit fand ich immer bei dir,

und gegenseitig haben wir uns Vertrauen geschenkt.

Viel Zeit haben wir miteinander verbracht,

in denen unsere Gefühle eine große Rolle spielten.

 

Gefühle hat jeder von uns,

oft brauchen wir Zeit, weil wir sie aus Angst und auch aus Liebe verdrängen,

und wenn jedes Lebewesen Geborgenheit und Wärme erhält,

dann wächst mit ihr das

Vertrauen und macht uns stark.

 

Zu dir gekommen bin ich, weil ich Vertrauen zu dir habe,

weil ich in deiner Nähe sein möchte, um die Geborgenheit zu spüren, die du mir gibst.

Mit dir möchte ich meine Gefühle teilen,

die mir in letzter Zeit viel Kraft und Hoffnung verliehen haben.

 

Auch in Zukunft möchte ich ganz viel Zeit mit dir verbringen,

weil ich das Gefühl habe, daß wir uns brauchen,

weil ich dir vertrauen, 

und mit dir in Geborgenheit leben will.

 

Der Hengst

Die Sehnsucht glüht im Auge des Pferdes.

Sein Blick geht in ungehemmte Ferne.

Er ist schnell und stark unter den Schnellen,

aber von weitem fällt er vor allem auf durch seine

wehende Mähne und Schweiffahne.

Er spitzt das Ohr; die glattgekämmte Mähne

des krummen Halses sträubt sich starr empor....

Die Augen sprühen wilde Zornesfunken,

er ist von Mut und Verlangen trunken.

.... gigantische Schönheit eines Hengstes

....Augen voll fulkender Bosheit

....die Nüstern geweitet

....die schöngeformten Glieder zittern vor Lust...

 

Als der Hengst die Stute roch,

begann er zu stampfen, mit den Augen zu rollen

und zu wiehern, wild vor Erregung.

Bis zu den Sternen stieg er empor, sein rotes Auge rollte

.... er sank zurück und verharrte drohend....

dann sprang er - wie ein Wetterleuchten in der dämmrigen Leere.

Immer wieder galoppierte er im Kreise herum, und

manchmal machte er einen Satz und landete steifbeinig.....

Zitternd, die Ohren nach vorn gestellt, mit den Augen rollend,

so daß das Weiße sichtbar wurde und man glauben konnte,

er habe Angst.

 

- plötzlich drehte er sich herum und starrte in eine andere Richtung,

während er die Ohren nach vorne stellt, um einen fernen, feinen

Laut zu lauschen, den seine Sinne wahrgenommen hatten.

 

....und er begann zu trotten und traben

und schlagen und furzen und kurbettieren und hüpfen

und springen und galoppieren und das mit solcher Geschwindigkeit,

als ob der Teufel in höchsteigener Person hinter ihm her wäre.

 

Jäh auffahrend gegen Hindernis und Fessel,

wehrt seine WIldheit sich gegen die Trennung von dem,

was der Urinstinkt von ihm fordert.

 

Ein Umriß im Mondschein, drohend im Dunkel,

und dahinter in den Kieseln ein Gefunkel,

entzündet vom Huf des furchtlos fliehenden Rosses -

das war alles!

 

Es ist Nacht

Es ist Nacht!

Ich liege im feuchten Gras und habe soeben über mein Leben nachgedacht!

In der unendlichen Ferne,

leuchten sie hell und glitzern, Billiarden Sterne.

Um mir herum die Glühwürmchen schwirren,

und die Motten in der Dunkelheit sich verirren!

Mein Körper ist umhüllt mit einem Abendkleid.

Neben mir ein Kerzenlicht, durchbricht soeben einen Teil der Dunkelheit.

Sternschnuppen gestalten ihr eigenes Feuerwerk über mir,

meine Wünsche und Träume entfalten sich hier!

Der Mond lächelt mir ins Gesicht,

meine Stimme formt leise ein besinnliches Gedicht.

Um mir herum unheimlicher Zauber, Glanz und Magie,

ich träume mit offenen Augen, bin im Reich der Fantasie.

 

 

 

 

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